Vorletztes Wochenende war ich beim Mid-Term-Meeting in Novy Smokovec, in der hohen Tatra. Sandra und Yoshi sind schon am Freitag-Aben nach Humenné gekommen, weil’s von Bezovce aus nur ganz blöde Verbndungen am Samstag gibt. Sie hätten sonst schon um 7 Uhr früh in den Bus steigen müssen, von Humenné sind wir erst mittags weg.

Vorletztes Wochenende war ich beim Mid-Term-Meeting in Novy Smokovec, in der hohen Tatra. Sandra und Yoshi sind schon am Freitag-Aben nach Humenné gekommen, weil’s von Bezovce aus nur ganz blöde Verbndungen am Samstag gibt. Sie hätten sonst schon um 7 Uhr früh in den Bus steigen müssen, von Humenné sind wir erst mittags weg.
Wir sind zuerst mit dem Zug nach Poprad und dann von dort mit der Elektrischen Tatrabahn weitergefahren. Novy Smokovec ist echt ein Touristenort, da reiht sich ein Hotel an das andere um die Wintersport- bzw. Wanderbegeisterten zu beherbergen. Wir haben im Hotel Siesta gewohnt. Das war echt schön, wir hatten sogar Sauna und Whirlpool.
Beim Training haben wir erst mal wieder alle anderen Freiwilligen gesehen und dann über unsere Projekte und Erfahrungen gesprochen. Das war echt interessant, weil’s alle echt viel erlebt haben , aber es bei allen kleine Problemchen gibt. Als ich dran war, musste ich natürlich die Geschichte von Marta noch einmal erzählen und alle waren etwas geschockt über was ihr passiert ist.
Am Sonntag-Nachmittag sind dann auch die neuen Freiwilligen, die in den letzten paar Monaten in die Slowakei gekommen sind, zu uns gestoßen. Es war das erste Mal, dass das On-Arrival-Training und Mid-Term-Meeting zusammengelegt wurde, aber es war für uns alle toll. Wir konnten den neuen EFDlern was über unsere Erfahrungen erzählen und sie waren uns für jeden „Überlebenstipp“ dankbar. Die On-Arrival-Gruppe bestand nur aus 7 Freiwilligen, 3 davon aus Brasilien. Da ist mir auch klar geworden, was für ein Glück ich mit meinem On-Arrical-Training hatte. Wir waren 14 Freiwillige aus der ganzen Welt und über die ganze Slowakei verstreut.
Wir, die Alten, mussten für Sonntag-Abend auch ein Programm für die Neuen zusammenstellen, damit wir uns besser kennen lernen. Eine Gruppe hat eine Nachrichtensendung gemacht, in der lustige und kuriose Anektoten von uns erzählt wurden und anhand des Wetterberichts erklärt wurde, wer von wo kommt („Andrea brought the rain from Austria, but afterwards Claudia and Cristina came with sunshine from Italy...). Danach hat die 2. Gruppe noch ein kniffliges Quiz über die Slowakei und den EFD gemacht, war auch ganz lustig. Danach war das offizielle Programm vorbei und wir haben uns in das große Zimmer der Buschen verzogen (sie mussten in die „Präsidentensuite“ übersiedeln, weil irgendwas mit der Anzahl der Zimmer nicht gepasst hat) und dort noch ein bisschen gefeiert.
Am Montag sind wir in der Früh dann etwas wandern gegangen. Wir hatten echt Glück mit dem Wetter, denn es hat die ganze Zeit immer genieselt, aber an dem Vormittag war es das einzige Mal schön. Wir sind zu ein paar Wasserfällen gewandert, das war echt schön. Ein paar von den Freiwilligen haben schon nach ein paar Minuten gekeucht und sich aufgeregt, wie weit das eigentlich ist, aber wenn man sich nach 5 Metern schon die erste Zigarette anzündet ist das vielleicht auch nicht die beste Variante...




Als wir beim letzen Wasserfall angekommen sind haben wir unseren Brief, den wir uns beim On-Arrival-Training selbst geschrieben haben, wiederbekommen. Für ein paar Leute war das sicher toll, aber ich hab mich eigentlich nur gewundert, was ich da eigentlich für einen Schmarren geschrieben habe. Ich hab auch Martas Brief bekommen, mit der Bitte ihn an sie zu schicken.


Am Dienstag sind wir im Laufe des Nachmittags wieder nach Hause gefahren. Ich wär aber echt gern noch länger geblieben, denn wir hatten wieder jede Menge Spaß und die anfängliche Schüchternheit, die wir beim On-Arrival-Training noch hatten, war ja nicht mehr da. Wir sind mittlerweile einfach Freunde geworden und es war schön, alle wiederzusehen.